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Musiker- und Presseanfragen

Frankfurter Domkonzerte e.V.
Dr. Susanne Greve
Domplatz 14 
60311 Frankfurt 

Tel. 069/ 21996111 
Fax  069 / 21996510 
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Lesen Sie hier Auszüge aus Rezensionen zu Konzerten im Frankfurter Kaiserdom:

"Geboren für die komische Oper: Kammerchor der Dresdner Frauenkirche in Frankfurt: ... Wie die Messe in ihrer ursprünglichen Besetzung ohne Orchester gerade durch ihre Bescheidenheit Größe bekommt, war nun bei einem ... Konzert des Kammerchors der Dresdner Frauenkirche im Frankfurter Dom zu erleben. ... Der Kammerchor der Frauenkirche erzielte in einem eigentlich zur großem Raum des Kaiserdoms mit seiner hallreichen Akkustik durch hohe Pianokultur und überaus differenziertem Vortrag eine intime Wirkung. Weich und sanft klang das oft, festlich-strahlend, wo gefordert, und so, dass sich die melodische Kraft der Musik voll entfaltete. ..."
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. Mai 2012

"Romantik samt Vorspiel: Mit dem Domorganisten Marcus Huxley gastierte wieder einmal ein Musiker aus der Partnerstadt Birmingham bei den Frankfurter Domkonzerten. ... Huxley zeigte sich dabei nicht nur als temperamentvoller Interpret, sondern hatte auch seine Freude an den vielen unterschiedlichen klanglichen Facetten der Frankfurter Domorgel. ... Es war ein Abend der (fast) unbekannten Namen, aber auch mancher Entdeckungen."
Frankfurter Neue Presse, 20. April 2012

"Dommusikdirektor Andreas Boltz eröffnet mit romantischer Orgelmusik die neue Spielzeit im Frankfurter Dom: ... Domorganist Andreas Boltz lies gleichwohl erkennen, wie gut und gründlich er sich auf Orgelabende vorzubereiten pflegt. Gerade die ersten drei Sätze der ausladenden Vierne-Sinfonie zeigten eine sehr präzise Spielweise, differenzierte Tempi und ausgewogene Dynamik (Choral). Zu den Stücken des Abends gehörte auch Charles Tournemires "Diptyque", von Boltz klangfarbig registriert und in Szene gesetzt. ..."
Frankfurter Neue Presse, 13. Februar 2012

"Abendglocken verbreiten Behaglichkeit: Der Sankt Petersburger Knabenchor kam zu seinem traditionellen Weihnachtskonzert in den Frankfurter Dom. ... Rhytmische Finesse ließen die Knaben im Parademarsch eines Anonymus erkennen, von großer stimmlicher Ausgewogenheit profitierten Tschaikowskys Legende und Rachmaninows Wir singen Dir. Als auch noch die Abendglocken ihre behagliche Geschichte erzählten und das Einsame Glöcklein leise bimmelte, das schließlich schon viele Interpreten gefunden hat, bis hin zu Heino und Ivan Rebroff, waren die Petersburger Knaben mitten im vorweihnachtlichen Glanz angekommen. ..."
Frankfurter Neue Presse, 19. Dezember 2011

"Schwerelos entschwebt die Musik in die Höhe: Bachs Lobgesang Mariens stellte das Frankfurter Domkonzert in lateinischer und deutscher Sprache gegenüber. ... Auf exzellente Weise wurden der Neumeyer-Kammerchor und das Neumeyer Consort unter Leitung ihres Mitgründers Felix Koch den Anforderungen beider Werke gerecht. Im Orchesterpart hatte Koch die Bachsche Instrumentationskunst schön herausgearbeitet, der Chor zeigte sich ebenso homogen und klangschön wie präzise und biegsam. Unter den Vokalsolisten gefielen vor allem Jasmin Maria Hörners kräftig, aber nicht aufdringlich leuchtender Sopran, Christian Rohrbachs facettenreich geschmeidiger Altus sowie Joachim Streckfuß´angenehm timbrierter, runder Oratorientenor. ...
Frankfurter Neue Presse, 14. Dezember 2011

"Drei Schiffe für Bethlehem: Das Vokalensemble Singer Pur stellte bei den Frankfurter Domkonzerten Weihnachtiche Volksmusik aus vier Jahrhunderten vor. ... Bereits im Introitus Puer natus est nobis stimmte die Balance bis auf die kleinste Nuance. ... Andreas Hammerschmitts Machet die Tore weit ist ein echter Klassiker eines jeden advetnlichen Konzerts, der in der Interpretation des zu einem guten Teil aus ehemaligen Regensburger Domspatzen bestehenden und der süddeutschen Chortradition verpflichteten Ensembles besonders markant und eindringlich klang. ... "
Frankfurter Neue Presse, 8. Dezember 2011

"Engel im Flammenmeer. Andreas Boltz´erstes Frankfurter Domkonzert: Ein abwechslungsreiches Programm zu einem eng gesteckten Thema zu bauen, ist eine große kunst. Dass er sie beherrscht, zeigte der neue Frankfurter Dommusikdirektor Andreas Boltz bei seinem ersten Auftritt in der Reihe der Domkonzerte mit sehr unterschiedlichen Werken, die allesamt auf den Marienhymnus Ave Maris Stella basierten. ... An der Orgel setzte sich der Meisterschüler Günther Kauzingers technisch souverän mit sehr anspruchsvollen, virtuosen Werken auseinander, ... "
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. November 2011

"Vertonungen des Marienhymnus Ave Maris Stella unterschiedlicher Epochen enthielt das jüngste Konzert im Frankfurter Kaiserdom: ... Boltz wußte die Klangmöglichkeiten der Klais-Orgel im südlichen Querhaus exzellent zu nutzen, ohne das riesig dimensionierte Instrument zu übersteuern. Lebendig und durchdacht stellte er seine technischen Fähigkeiten ganz in den Dienst des Ausrucks."
Frankfurter Neue Presse, 28. November 2011

"Auch auf der Insel singt man Bach. Der Motettenchor der Hallgrimskirche in Reykjavik gastierte im Frankfurter Dom. ... Man zog mit einer Bearbeitung eines alten isländischen Volksliedes in die Kirche ein, um in der Folge noch weitere religiös motivierte Volkslieder aus dem Umkreis der berühmten Hallgrimskirche der isländischen Hauptstadt vorzustellen. Das gelang mit sauberer Stimmführung und großer Ausgewogenheit, für die der erfahrene Kirchenmusiker Hördur Askelsson verantwortlich zeichnetet. Doch man versteckte sich nicht nur hinter heimischer Musik: Die sehr konzentrierte und technisch versierte Wiedergabe der Bach-Motette "Komm, Jesu, komm" offenbarte sowohl die Vielseitigkeit dieses Chores als auch seinen souveränen Umgang mit technisch anspruchsvoller Literatur. ..."
Frankfurter Neue Presse, 15. Oktober 2011

"In zarten barocken Farben: Der Chor der St. Davids Cathedral in Wales gastierte bei den Frankfurter Domkonzerten mit einem vielseitigen Programm. Mit einem mächtigen Orgelsolo von Louis Vierne ("Kyrie eleison" aus der "Messe Solennelle") begann dieser Abend mit dem walisischen Chor der berühmten Kathedrale von St. Davids, der sich in der Folge wohlgeordnet, aber auch temperamentvoll und ausdrucksstark zum Organisten gesellte. Das Ensemble zeigte, dass sich die walisische Chortradition nicht hinter der englischen zu verstecken braucht. Dafür sorgte der umtriebige Leiter Alexander Mason, der auch Faurés "Cantique der Jean Racine" sorgfältig einstudiert hatte. ... Neben den Sängern tat sich auch der Organist Simon Pearce an der großen Domorgel hervor. ..."
Frankfurter Neue Presse, 9. August 2011

"Gotteslob mal zart, mal inbrünstig: Der Mädchenchor der englischen Coventry Cathedral gastierte im Frankfurter Dom. Seit nunmehr 15 Jahren verzücken diese jungen Frauen nun schon ihr Publikum mit glockenhellen, opulenten Stimmen. Vor allem widmet man sich der Chorliteratur Englands, aber auch bei Mozart macht der von Kerry Beaumont geleitete Chor eine gute Figur. Beim Gastspiel im Rahmen der Frankfurter Domkonzerte war es das berühmte "Laudate Dominum" aus den "Vesperae solemne de confessore", das die Mädchen zärtlich und inbrünstig ausbreiteten. Begonnen hatte das Konzert mit zwei alten Werken anonymer Tonsetzer: " Rejoice in the Lord alway" und "Alle psallite cum luya" forderten vom Chor perfekt ausbalancierte Einsätze und einen transparenten Klang, der sich in dem großen Kirchenraum wunderbar ausbreiten konnte. ..."
Frankfurter Neue Presse, 7. Juni 2011

"Ein Schrei aus tiefster Not: Der Münchner Organist Franz Lörch musizierte bei den Domkonzerten an der Klais-Orgel des Frankfurter Kaiserdoms. ... Bemerkenswert gut gelang es Lörch, in der problematischen Domakustik ein hohes Maß an Plastizität und sauberen Konturen zu wahren. Was Bachs Präludium und Fuge C-Dur BWV 545 ebenso zugute kam wie Théodore Dubois´ beseelt ausgesungenem "In Paradisum" und Léon Boellmanns "Suite Gothique" opus 25 als Finale. Alles effektvoll Vordergründige, Spektakuläre, den bloß virtuosen Zugriff mied Lörch, dessen exzellentes handwerkliches Können und Gestaltungskraft immer präsent blieben. Bachs "Air" und Peter Planyavskys musikalischer Scherz "Mozart" gab es als Dank für den Beifall."
Frankfurter Neue Presse, 12. April 2011

"Abendlied eines Reisenden: Das A-cappella-Ensemble "Calmus" aus Leipzig gab im Frankfurter Dom ein nachdenkliches Konzert zum Thema "Komm, Trost der Welt". Die Zeile des Dichters Eichendorff besingt das Wesen der Nacht und wurde gleich von mehreren Komponisten in Töne gesetzt. Zu den eher unbekannten Vertretern gehört der Spätromantiker Christian Lahusen (1886-1975), dessen Chorsatz das Konzert mit dem seit einigen Jahren hochangesehenen A-cappella-Ensemble "Calmus" aus Leipzig eröffnete. Die fünf Sänger - Anja Lipfert (Sopran), Sebastian Krause (Countertenor), Tobias Pöche (Tenor), Ludwig Böhme (Bariton) und der Bass Joe Roessler - hielten sich zu diesem Zwecke noch etwas scheu im Hochchor, wohl wissend, dass gerade in der räumlichen Distanz zum Zuhörer die Intimität dieses Werkes am wirkungsvollsten herausgestellt wird. Eine makellose Balance und ein äußerst genaues, ausgewogenes Zusammenwirken der fünf Stimmen gab es auch im Verlauf des weiteren Konzertes immer wieder. Brahms´ "Waldesnacht" (nach Paul Heyse) gehört ebenso zu den berühmten "Nacht-Werken" wie Regers "Die Nacht ist kommen". "Calmus" pflegt allerdings auch seit geraumer Zeit das Werk Hugo Distlers, dessen "Abendlied eines Reisenden" mit großer Inbrunst und Eindringlichkeit vorgetragen wurde."
Frankfurter Neue Presse, 14. März 2011

"Sanftes Flirren zwischen mächtigem Klang: Domorganist Hans-Otto Jakob erwies in den Frankfurter Domkonzerten Frankreich, dem Land der romantischen Orgelmusik, seine klanggewaltige Reverenz. ... César Franck - hier der Choral in a-Moll - wußte der Orgel auf sehr ernsthafte Weise mächtige Effekte abzugewinnen. Jakob setzte Akkordschwere gegen sanftes Flirren, von dem das klare Choralthema umspielt wird. Charles Marie Widor ist zu den größten Klangeffekten in der Lage. So konnte Jakob im Eingangsallegro schwere akkordische Wucht gegen ein fast pfingstliches Brausen setzen. Lieblicher Klang schmückte das Adagio, munter, ja fast flott das Intermezzo. Im Cantabile schwingt sich die Melodie sanft über Klangkaskaden auf. Das forsche Finale wird von punktierten Rhythmen gewürzt. Das Ganze ist ein gewaltiges Stück Musik. ... Joseph Bonnets Konzertvariationen basieren auf einem Choralsatz, der sich deutlich aus voluminösestem Klang heraushebt. Glanzstück war unter Jakobs flinken Füßen die große Pedalkadenz, die in ein gewaltiges Zusammenspiel aller Stimmen mündete. ..."
Frankfurter Neue Presse, 16. Februar 2011

"Einsames Glöcklein erklingt: Zum Advent gastierte der Sankt Petersburger Knabenchor mit russischen Winterweisen wieder bei den Frankfurter Domkonzerten. Für den Knabenchor aus der russischen Ostseemetropole gehört die alljährliche Reise nach Frankfurt zu den Höhepunkten. Entsprechend motiviert traf man die von Wadim Ptscholkin betreuten Sänger beim Weihnachtskonzert im Dom an. Sie verfügen über glockenhelle Stimmen, die für die russischen Weisen im Programm wie geschaffen scheinen. ... Robert Papperts Glocken der Heimat zeigten am Ende, dass man in Sankt Petersburg auch das deutsche Liedgut kennt und schätzt. ... Auf die Weihnachtsgrüße dieses Knabenchorese möchte man jedenfalls nicht verzichten - auch der nach wie vor enorme Publikumszuspruch bei diesem Konzert bestätigte das."
Frankfurter Neue Presse, 20. Dezember 2010

"Es ist ein Reis entsprungen: Das Ensemble Vocal Concert Dresden brachte im Frankfurter Dom weihnachtliche Lieder und Motetten zu Gehör. Es ist ein Ros entsprungen, lautete das Motto des Abends und dieser bekannte Text ist ja eigentlich adventlich. Gleich drei Vertonungen davon hatte das Dresdner Ensemble dabei - am interessantesten ist sicher die Fassung von Alban Berg (Es ist ein Reis entsprungen), die von dem gut aufgestellten Chor sehr gefühlvoll dargeboten wurde. Aber auch die Fassungen von Michael Praetorius und Johannes Brahms strahlten berührenden vorweihnachtlichen Glanz aus. Raritäten im Programm waren unter anderem einige englische Lieder - ... Bei all diesen Liedern ließ es der von Peter Kopp zuverlässig geleitete Chor niemals an Überzeugungskraft und Ausruck fehlen. Dafür gab es den wohlverdienten Beifall."
Frankfurter Neue Presse, 13. Dezember 2010

"Schön leuchtet der Morgenstern: Auf der Klais-Orgel des Frankfurter Kaiserdoms gestaltete Hans-Otto Jakob ein Konzert zur Adventszeit mit Beiträgen von J.S. Bach und Zeitgenossen. ... Bachs Fassung des Gleichnisses von den klugen und törichten Jungfrauen ("Wachet auf, ruft uns die Stimme" BWV 645) als mystischer Hochzeitsreigen behielt dank Jakobs gemessenem Tempo in der komplizierten Akkustik des Doms die wünschenswerte Klarheit. Zusammen mit Gade und Karg-Elerts Komposition "Mit Ernst, o Menschenkinder" zählte dieser Teil aus den "Schübler-Chorälen" zu den stärksten, berührendesten Eindrücken des Abends. ... Den Zuhörern im vollbesetzten Dom war das Konzert in der Nachbarschaft des Weihnachtsmarktes viel Beifall wert."
Frankfurter Neue Presse, 29. November 2010

"Virtuoses Spiel mit Zitaten: Der kandisch-schweizerische Organist und Improvisateur Justin Bisch gastierte im Frankfurter Dom. Viele Komponisten glaubte man während der fünf Viertelstunden Orgelmusik heraus zu hören. Doch in Wirklichkeit waren es ausschließlich Werke, genauer Improvisationen, des in New York wirkenden Organisten Justin Bischof. Der Künstler startete sein Gastspiel bei den Domkonzerten mit einer wirkungsvollen "Trumpet Extravaganza", bei der er bereits die kraftvollen Register der großen Klais-Orgel leuchten ließ. Die anschließende Toccata und Fuge hatte viel Bach, dem sie gewidmet wurde. Bischof zeigte einen virtuosen Umgang mit dem Pedal. Ein Marsch (Hommage an Pierre Cochereau) ebnete den Weg zur Orgelsinfonik. Fantasie und Fuge hätten auch von Max Reger stammen können - man hörte verschiedene Zitate, die Bischof virtuos auskleidete. Eine viersätzige Sinfonie beendete das Improvisations-Spektakel mit manch ruhigen Szenen ("Lamenta")."
Frankfurter Neue Presse, 8. September 2010

"Königlich glänzten die Klangfarben: Louis Viernes gewaltige sechste Sinfonie stand im Zentrum des Orgelkonzerts von Domkapellmeister Hans-Otto Jakob an der Klais-Orgel des Frankfurter Kaiserdoms. Dem Interpreten verlangt der fünfsätzige Werkkosmos (h-Moll opus 59) ein enormes Maß an technischer  Sicherheit und plastischem Gestaltungsvermögen ab, aber auch Konzentration und sorgfältiger Einteilung der Kräfte. Nicht, dass der langjährig erfahrene Organist diesen Kraftakt mühelos gestemmt hätte. Es gelang ihm jedoch eine facettenreiche, farblich ausdifferenzierte und aussagekräftige Wiedergabe des komplexen Notentextes von Viernes großem Werk. (...) Bemerkenswert durchsichtig und konturiert in den einzelnen Stimmen gelang dem Organisten zuvor Johann Sebastian Bachs Toccata, Adagio und Fuge C-Dur BWV 564. Gediegene Detailarbeit verrieten Alexandre Guilmants Choralvariationen über «Was Gott tut, das ist wohlgetan» opus 93. Die Perspektivwechsel waren schön eingefangen, die Balance stimmte zwischen Farbdetail und großem Bogen. Vorwiegend die königlich glänzende Seite des Instruments kehrte die präludierende «Batalla Imperial» von Johannis Cabanilles hervor."
Frankfurter Neue Presse, 22. Juni 2010

"Sanft nähert sich der Tod: (...) Präzise in der Intonation, berührend schlicht im Ausdruck ließ der aus Leipzig angereiste "Kammerchor Josquin des Préz" insgesamt vier Bachsche Choräle aus Schemellis Gesangbuch erklingen, (...). Ohne sich in Details zu verzetteln, arbeitete das Ensemble Nuancen heraus und präsentierte eine dichte, konzentrierte und fesselnde Darstellung. An der Klais-Orgel gelang Ullrich Böhme eine geschmackvoll und durchsichitg registrierte Darstellung des Bach-Chorals "An Wasserflüssen Babylon". (...)"
Frankfurter Neue Presse, 12. Mai 2010

"Vom Dunkel zum Licht: Frankfurter Domkonzert mit Markus Karas aus Bonn. (...) Ein angenehmer Ruhepunkt des Frankfurter Domkonzerts war Bachs herrliches Choralvorspiel "An Wasserflüssen Babylon": sanft fließend und so gespielt, dass von den spieltechnischen Schwierigkeiten der fünfstimmigen Weimarer Urfassung mit Doppelpedal nicht das Geringste zu spüren war. (...) Dass die Domorgel für das hochromantische Repertoire am besten geeignet ist, erwies sich stärker noch mit César Francks "Piéce héroique", das Karas wirkungsvoll orchestral und mit geschicktem Einsatz des Schwellwerks in weiten Linien durchgestaltete. (...) Sehr treffend war das in den zackig-toccatenhaften Abschnitten, raumklanglich irisierend im schnellen Wechselspiel zwischen Chor- und Hauptorgel, kunstvoll in einer Fuge mit versweisen Choralzitaten. Ein großer Wurf war zum Schluss Karas´ Fantasie über den Introitus "Spiritus Domini replevit orbem terrarum" von 1981: effektvoll virtuos und exakt zur Atmosphäre des Pfingstfestes passend. (...)"
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. April 2010

Mit Gottvertrauen zu kraftvollem Präludium: Der Bonner Organist Markus Karas gastierte bei den Frankfurter Domkonzerten vorrangig mit Stücken von Johann Sebastian Bach. (...) Nach Bachs kraftvollem Präludium und Fuge D-Dur setzte er beispielsweise "Drei Choralvorspiele im Bachschen Kontrapunkt" über den Choral "Auf meinen lieben Gott trau ich in Angst und Not", von denen besonders die Fuge sehr identisch und prägnant wirkte. Bachs Choralvorspiel "An Wasserflüssen Babylon" zeigte, dass auch an der großen Klais-Orgel intim und sensibel musiziert werden kann. (...) Vor allem in Francks "Pièce héroique" (Heldenstück) beherrschte Karas den Umgang mit dieser großformatigen Orgelmusik vortrefflich. (...) Karas wusste natürlich, was er an der großen Orgel seinem Publikum an imposanter Wirkung schuldig war und reizte die reichen dynamischen Möglichkeiten des Instruments deshalb zum Abschluss noch einmal optimal aus."
Frankfurter Neue Presse, 26. April 2010

Kräftige Klangfarben erfüllten Gottes Haus: Hans-Otto Jakob eröffnete mit einem Orgelrezital die neue Konzertsaison im Frankfurter Dom. Er widmetet sich der französischen Romantik. (…) befasste sich Jakob mit der berühmte fünften Orgelsinfonie Charles-Marie Widors, die er in kräftigen Klangfarben leuchten ließ. Besonders im einleitenden Allegro vivace bewahrte der Organist den Überblick und gestaltete das markante Thema sehr kontrast- und abwechslungsreich. (…) Mit der unverwüstlichen Toccata war aber beileibe noch nicht das virtuose Ende erreicht: Der recht selten zu hörenden Toccata b-moll von Luis Vierne gehörte diesmal der Schluss, wobei sich der Domkapellmeister noch mit einer Zugabe für den großen Applaus bedankte.“
Frankfurter Neue Presse, 17. Februar 2010