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Musiker- und Presseanfragen Frankfurter Domkonzerte e.V. Wenn Sie als freier Journalist/Pressevertreter in unseren Presseverteiler aufgenommen werden möchten oder an Pressekarten für Domkonzerte interessiert sind, senden Sie bitte eine kurze email mit Name, Anschrift, Institution etc. Bitte senden Sie uns Belegexemplare Ihrer Berichte zeitnah zu.
Lesen Sie hier Auszüge aus Rezensionen zu Konzerten im Frankfurter Kaiserdom: "Königlich glänzten die Klangfarben: Louis Viernes gewaltige sechste Sinfonie stand im Zentrum des Orgelkonzerts von Domkapellmeister Hans-Otto Jakob an der Klais-Orgel des Frankfurter Kaiserdoms. Dem Interpreten verlangt der fünfsätzige Werkkosmos (h-Moll opus 59) ein enormes Maß an technischer Sicherheit und plastischem Gestaltungsvermögen ab, aber auch Konzentration und sorgfältiger Einteilung der Kräfte. Nicht, dass der langjährig erfahrene Organist diesen Kraftakt mühelos gestemmt hätte. Es gelang ihm jedoch eine facettenreiche, farblich ausdifferenzierte und aussagekräftige Wiedergabe des komplexen Notentextes von Viernes großem Werk. (...) Bemerkenswert durchsichtig und konturiert in den einzelnen Stimmen gelang dem Organisten zuvor Johann Sebastian Bachs Toccata, Adagio und Fuge C-Dur BWV 564. Gediegene Detailarbeit verrieten Alexandre Guilmants Choralvariationen über «Was Gott tut, das ist wohlgetan» opus 93. Die Perspektivwechsel waren schön eingefangen, die Balance stimmte zwischen Farbdetail und großem Bogen. Vorwiegend die königlich glänzende Seite des Instruments kehrte die präludierende «Batalla Imperial» von Johannis Cabanilles hervor." "Sanft nähert sich der Tod: (...) Präzise in der Intonation, berührend schlicht im Ausdruck ließ der aus Leipzig angereiste "Kammerchor Josquin des Préz" insgesamt vier Bachsche Choräle aus Schemellis Gesangbuch erklingen, (...). Ohne sich in Details zu verzetteln, arbeitete das Ensemble Nuancen heraus und präsentierte eine dichte, konzentrierte und fesselnde Darstellung. An der Klais-Orgel gelang Ullrich Böhme eine geschmackvoll und durchsichitg registrierte Darstellung des Bach-Chorals "An Wasserflüssen Babylon". (...)" "Vom Dunkel zum Licht: Frankfurter Domkonzert mit Markus Karas aus Bonn. (...) Ein angenehmer Ruhepunkt des Frankfurter Domkonzerts war Bachs herrliches Choralvorspiel "An Wasserflüssen Babylon": sanft fließend und so gespielt, dass von den spieltechnischen Schwierigkeiten der fünfstimmigen Weimarer Urfassung mit Doppelpedal nicht das Geringste zu spüren war. (...) Dass die Domorgel für das hochromantische Repertoire am besten geeignet ist, erwies sich stärker noch mit César Francks "Piéce héroique", das Karas wirkungsvoll orchestral und mit geschicktem Einsatz des Schwellwerks in weiten Linien durchgestaltete. (...) Sehr treffend war das in den zackig-toccatenhaften Abschnitten, raumklanglich irisierend im schnellen Wechselspiel zwischen Chor- und Hauptorgel, kunstvoll in einer Fuge mit versweisen Choralzitaten. Ein großer Wurf war zum Schluss Karas´ Fantasie über den Introitus "Spiritus Domini replevit orbem terrarum" von 1981: effektvoll virtuos und exakt zur Atmosphäre des Pfingstfestes passend. (...)" „Mit Gottvertrauen zu kraftvollem Präludium: Der Bonner Organist Markus Karas gastierte bei den Frankfurter Domkonzerten vorrangig mit Stücken von Johann Sebastian Bach. (...) Nach Bachs kraftvollem Präludium und Fuge D-Dur setzte er beispielsweise "Drei Choralvorspiele im Bachschen Kontrapunkt" über den Choral "Auf meinen lieben Gott trau ich in Angst und Not", von denen besonders die Fuge sehr identisch und prägnant wirkte. Bachs Choralvorspiel "An Wasserflüssen Babylon" zeigte, dass auch an der großen Klais-Orgel intim und sensibel musiziert werden kann. (...) Vor allem in Francks "Pièce héroique" (Heldenstück) beherrschte Karas den Umgang mit dieser großformatigen Orgelmusik vortrefflich. (...) Karas wusste natürlich, was er an der großen Orgel seinem Publikum an imposanter Wirkung schuldig war und reizte die reichen dynamischen Möglichkeiten des Instruments deshalb zum Abschluss noch einmal optimal aus." „Kräftige Klangfarben erfüllten Gottes Haus: Hans-Otto Jakob eröffnete mit einem Orgelrezital die neue Konzertsaison im Frankfurter Dom. Er widmetet sich der französischen Romantik. (…) befasste sich Jakob mit der berühmte fünften Orgelsinfonie Charles-Marie Widors, die er in kräftigen Klangfarben leuchten ließ. Besonders im einleitenden Allegro vivace bewahrte der Organist den Überblick und gestaltete das markante Thema sehr kontrast- und abwechslungsreich. (…) Mit der unverwüstlichen Toccata war aber beileibe noch nicht das virtuose Ende erreicht: Der recht selten zu hörenden Toccata b-moll von Luis Vierne gehörte diesmal der Schluss, wobei sich der Domkapellmeister noch mit einer Zugabe für den großen Applaus bedankte.“ „Klassiker des Advents: Das „ensemble amracord“ gastierte mit einem adventlich-weihnachtlichen Programm im Frankfurter Dom. Die fünf Herren aus der Talentschmiede der Leipziger Thomaner taten sich 1992 zusammen und gehören mittlerweile zu den führenden Ensembles des A-cappella-Gesangs. Beim Konzert im Frankfurter Dom wurde dies auf vielfältige Weise deutlich. Zunächst ist die große Homogenität des Gesanges herauszuheben, die Fähigkeit, aufeinander einzugehen und den Klang damit maßvoll zu multiplizieren. (…)“ „Könige im Wechselgesang: Das „Sächsische Vocalensemble“ gestaltete ein Adventskonzert im Frankfurter Dom. (…) Unter der Leitung von Matthias Jung präsentierte sich der Kammerchor in ausgezeichneter Verfassung. Das abwechslungsreiche Repertoire des Abends verband barocke Vertonungen mit Werken des 20. Jahrhunderts. (…)“ „Es wird lichter: Orgelkonzert zur Adventszeit mit Hans-Otto Jakob im Kaiserdom. (…) führte das Programm von den dunklen, streicherähnlichen Klängen der Choralbearbeitung „Meine Seele erhebt den Herrn“ BWV 648 schließlich am Ende in großer Steigerung zum strahlenden Tutti der großen Klais-Orgel – mit einer Komposition des 1933 geborenen Franzosen Jaques Charpentier, die ihrem Titel alle Ehre machte. (…) Im teils vollgriffigen, teils dicht polyphonen Satz hob er dazu den Cantus firmus mit der „Tuba mirabilis“, dem auf seine Initiative eingebauten Hochdruckregister, äußerst markant hervor. (…)“ „Abendlied für fünf Herren: Das Ensemble „Voacal Appearance“ gastierte mit geistlichen Chorgesängen aus Renaissance und frühem Barock im Frankfurter Dom. Michael Altenburgs „Macht auf die Tor“ war ein stimmungsvoller Auftakt, der den makellosen Zusammenklang dieser feinen Stimmen optimal herausstellte. (…) das Ensemble gab diese feinfühlige Musik so authentisch wieder, als sei sie eigens für die fünf Herren geschaffen worden. (…)“ |

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