VEK © Vocalensemble am Frankfurter Kaiserdom.jpg
08.Mai
20:00 Uhr
Frankfurter Dom

Georg Friedrich Händel: Messiah

Anna Feith (Sopran)
Larissa Botos (Alt)
Erik Grevenbrock-Reinhardt (Tenor)
Florian Küppers (Bass)
Vocalensemble am Frankfurter Kaiserdom
Neumeyer Consort
Andreas Boltz (Leitung)


Mit freundlicher Unterstützung der Ernst Max von Grunelius-Stiftung

 

Eintritt: 20–40 Euro

Karten sind erhältlich an der Abendkasse, an der Kasse des Dommuseums Frankfurt,
unter T 069 / 13 40 40 -0 oder www.frankfurtticket.de.

 

 

Mittwoch, 6. Mai 2026, 19.30–21.00 Uhr
Einführungsveranstaltung im Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main

The Messiah – A sacred oratorio
Was dem jüdischen Volk prophetisch verheißen wurde, erfüllt sich in Jesus Christus und eröffnet für alle ein Leben in Fülle im Himmlischen Jerusalem. Vornehmlich an Texten des Alten Testaments orientiert sich das Libretto. Der Entstehung des Oratoriums, seiner musikalischen Struktur und theologischen Intentionen widmet sich dieser Abend.

  • Andreas Boltz, Dommusikdirektor
  • Dr. Stefan Scholz, KARM

Anmeldung nicht erforderlich
Eintritt frei

 

 

Georg Friedrich Händel: Messias 

Georg Friedrich Händels Oratorium „Messias“ gehört heute zu den populärsten Werken geistlicher Musik.
Es schildert in drei Teilen, ausgehend von den Prophezeiungen des Alten Testaments, die christliche Heilsgeschichte mit Jesu Geburt, seinem Tod am Kreuz und seiner Wiederkunft am Ende der Tage.

Im Jahr 1741 komponierte Händel das Oratorium für eine Konzertreihe in Dublin, wo es im April des darauffolgenden Jahres auch uraufgeführt und enthusiastisch aufgenommen wurde.

Das Libretto des „Messias“ stammt vom Autor Charles Jennens, der eine „Gesamtsicht der Person des Messias im Licht alttestamentlicher Prophetie und neutestamentlicher Reflexion“ lieferte.

Obwohl dem Stück das typische Gattungsmerkmal des Oratoriums, der dramatische Dialog, fehlt, ist es mit weitem Abstand zum beliebtesten Oratorium Händels geworden.

Der überragende Erfolg des „Messias“ gründet sich auf die Eindringlichkeit der Musik mit relativ schlichten instrumentalen Mitteln: Neben äußerst charakteristischen Instrumentalsätzen, wie der einleitenden „Sinfony“ oder weihnachtlichen Pastoralmusik „Pifa“, finden wir opernhaft wirksame Arien – in jedem der drei Abschnitte auch ein Duett – in Verbindung mit mitreißenden Chorsätzen, die im Passionsteil mit größerer Strenge fugiert werden, darüber hinaus jedoch von virtuoser Auflockerung geprägt sind. Nicht zuletzt ist der „Halleluja“-Chor zu einem der bekanntesten Musikstücke überhaupt aufgestiegen.

 

 

Bildnachweis: © Vocalensemble am Frankfurter Kaiserdom

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