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24.Apr.
20:00 Uhr
Frankfurter Dom

Head Heart
Werke von Christóbal de Morales, John Tavener, Knut Nystedt und Hildur Guðnadóttir u.a.
Sajella, Leipzig


Schirmherrin: Eva Wunsch-Weber
Mit freundlicher Unterstützung der Frankfurter Volksbank Rhein/Main


Eintritt: 15–25 Euro

Karten sind erhältlich an der Abendkasse, an der Kasse des Dommuseums Frankfurt,
unter T 069 / 13 40 40 -0 oder www.frankfurtticket.de.

Freier Eintritt für alle Mitglieder der Frankfurter Domkonzerte e. V.

 

 

Programm – Corpus & Lumen

 

Eleonora d’Este (1515–1575)
Sicut lilium inter spinas
Text: Hohelied Salomos

 

Laura Marconi (*1989)
Mein Grund, mein Puls
Text: Felicitas Erben (*1995)
 

***


Nicolas Gombert (c. 1495 – c. 1560)
Quam pulchra es
Text: Hohelied Salomos

 

Ola Gjeilo (*1978)
Northern Lights
Text: Hohelied Salomos

 

Cristóbal de Morales (um 1500–1553)
Parce mihi, Domine
 

***
 

Paola Prestini (*1975)
Fratres
nach G. P. da Palestrina

 

Hildur Guðnadóttir (*1982)
From the Other Place
 

***
 

Knut Nystedt (1915–2014)
Die Sternseherin
Text: Matthias Claudius (1740–1815)

 

John Tavener (1944–2013)
The Lord’s Prayer

 

Brooke Shelley (*1975)
Stetit Angelus
nach G. P. da Palestrina
 

***
 

Christobal de Morales
O magnum mysterium


 

 

Corpus & Lumen

„Dann saget, unterm Himmelszelt, mein Herz mir in der Brust: Es gibt was Bessers in der Welt als all ihr Schmerz und Lust.“ (Die Sternseherin Lise)

Der Mensch wird geboren, beobachtet, erfährt, und er versucht, zu verstehen. Dass es nicht immer möglich scheint, Dinge wirklich zu begreifen, wissen wir alle, und manchmal stoßen wir dabei an die Grenzen unserer Wirklichkeit. Ob wir danach suchen oder nicht: Das Transzendente, das Übersinnliche, begegnet uns, und wir wachsen daran, ohne genau zu wissen, wohin.

Corpus & Lumen (Körper & Licht) lässt Leiblichkeit und Göttlichkeit verschmelzen und stellt Fragen nach Anwesenheit und Sichtbarkeit.

 

 

Sjaella

Im Jahr 2005 begann eine Entdeckungsreise, die die Künstlerinnen mittlerweile durch die ganze Welt führt. Sjaella hat seit Jahren einen festen Platz in der universalen Vokalmusik-Szene, konzertiert im Rahmen renommierter Festivals – Early Music Festival Utrecht, Rheingau Musik Festival, Ruhrfestspiele, Mosel Musikfestival, Beethovenfest Bonn, Schleswig Holstein Musikfestival, Festival of Voices Tasmanien, Musikfest ION – und wurde mit 1. Preisen zahlreicher Wettbewerbe wie zum Beispiel beim Festival Tampereen Sävel 2015 in Finnland ausgezeichnet.

Konzertreisen führten das Ensemble in namhafte Konzerthäuser wie Mozarteum Salzburg, Wiener Musikverein, Konzerthaus Wien, Palast der Künste Budapest und Flagey Brüssel sowie nach Großbritannien, Luxemburg, Finnland, Norwegen, Tschechien, Polen, Aserbaidschan, Ungarn, Tschechien, Österreich, Italien, Jordanien, Mexiko, in die USA, nach den Niederlanden, Belgien, Südafrika und Australien. Das Repertoire von Sjaella gewinnt seine Vielseitigkeit durch eine in der Musikwelt unterrepräsentierte Stimmbesetzung. Sie kombinieren neue Werke mit Alter Musik, widmen sich Volksweisen verschiedener Kulturen und fühlen sich auch zum Jazz hingezogen. Das Album „Preisung” sowie „Meridiane NORD” und „Origins“ erhielten eine Nominierung für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und „Meridiane NORD“ den in den USA verliehenen CARA Award als Bestes Folk/World Album. Das beim Label Outhere Music erschienene Album „Origins“ wurde von der französischen Le Monde hoch gelobt.

Sjaella war in der Spielzeit 2023/24 elementarer Bestandteil der Ballett-Produktion „Giselle“ an der Oper Leipzig und arbeitete im Zuge dessen eng mit dem Gewandhausorchester zusammen.

2025 arbeitete Sjaella vier Wochen in New York City, wo am MET Museum die Kammeroper „Primero sueño“ mehrfach aufgeführt wurde. Im Rahmen der Australien-Tour 2025 gab Sjaella insgesamt 11 Konzerte, zwei davon im Sydney Opera House.

 

 

Bildnachweis: Sjaella © Lara Müller

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